Der weltweite Lockdown und seine Folgen

Veröffentlicht am 06.05.2020

Covid19 ist ein gravierendes Gesundheitsproblem und ein gefährliches Virus. Aus dem Gesundheitsproblem ist ein weltweites ökonomisches, soziales und existentielles Problem geworden. Es nimmt Dimensionen an, die wir bis anhin nicht kannten. Einen Menschen wegen Covid19 zu verlieren ist ein tragischer Verlust und für Familie und Freunde ein schwerwiegendes Ereignis. Es sind vornehmlich Menschen mit Vorerkrankungen massiv betroffen und gefährdet. Um sie zu schützen und das Gesundheitssystem nicht kollabieren zu lassen wurde ein weltweiter Lockdown beschlossen. In der Schweiz ist es nicht so schwerwiegend – wir können noch immer einkaufen, Lebensmittel sind ausreichend verfügbar. Es gab Momente, wo es an Toilettenpapier und Desinfektionsmittel fehlte, hungern musste und muss hierzulande niemand.

Ganz anders in den Ländern des Südens. Das Corona-Virus breitet sich weltweit rasant aus. In vielen Ländern haben unsere Partner Nothilfemassnahmen auf den Weg gebracht, um den Menschen das nackte Überleben zu sichern. Neben Aufklärungs- und Präventionsmassnahmen werden Kinder von armen Familien mit Essen versorgt.

Die Ordensleitung der Salesianer Don Bosco hat einen weltweiten Corona-Aktionsplan erstellt. Hier werden die Hilfsanfragen aller Partner zentral erfasst und die Verteilung der Spenden koordiniert. Damit die Hilfe effektiv und schnell die Partner vor Ort erreicht, arbeitet die Don Bosco Jugendhilfe Weltweit eng mit dem weltweiten Netzwerk der Salesianer Don Boscos zusammen.
Unsere Partner vor Ort, die Salesianer Don Boscos und die Don Bosco Schwestern, sind ortskundige, von der Bevölkerung anerkannte Vertrauenspersonen. Deshalb können sie im Krisen- und Katastrophenfall sofort aktiv werden und unbürokratische Hilfe zugunsten einer schnellen Linderung der Not leisten.

Nachdenkliche Grüsse vom Team der Don Bosco Jugendhilfe Weltweit – aus dem sicheren Homeoffice, mit vollem Kühlschrank und funktionierender Kaffeemaschine.

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