Ernährungsprogramm für Kinder

DOMINIKANISCHE REPUBLIK: La Vega - ANT 06-044-21

Das Zentrum «Amigos y Amigas de Domingo Savio» betreut rund 560 Mädchen und Buben im Alter von acht bis zwölf Jahren. Es werden schulische Programme und Freizeitaktivitäten angeboten. Da die Kinder oft mit Hunger ins Zentrum kamen, wurde im Jahr 2006 das Ernährungsprogramm initiiert. Die Verpflegung der Kinder ist nur dank Spenden möglich.

ANT 06-044 Ernährungsprogramm Bild 1Land/Ort: DOMINIKANISCHE REPUBLIK – La Vega
Projektnummer: ANT 06-044-21
Projektziel: Sicherung des Ernährungsprogramms in der Don-Bosco-Schule
Projektwirkung: Die präventive Arbeit der Don-Bosco-Schule und des Sozialwerks hilft die Kinder und Jugendlichen von der Strasse fernzuhalten und zu rechtschaffenen Bürger heranzubilden. Durch die Sicherung einer Mahlzeit pro Tag wird das Wachstum der Kinder gefördert und sie können sich besser konzentrieren, was wiederum ihrer schulischen Leistung zu Gute kommt.
Mittelbedarf: rund 33 000 Schweizer Franken pro Jahr

 

 

Hintergründe

ANT 06-044 Ernährungsprogramm Bild 2Rund ein Drittel der Bevölkerung der Dominikanischen Republik lebt unterhalb der Armutsgrenze. In der dominikanischen Provinzhauptstadt Concepción de la Vega führen die Salesianer Don Boscos seit November 2003 das Projekt und Zentrum «Amigos y Amigas de Domingo Savio». Mittlerweile erhalten im Zentrum 560 Kinder (116 Mädchen und 404 Buben) im Alter von acht bis zwölf Jahren pädagogische, soziale und persönliche Förderung sowie menschliche Zuwendung.

Es sind Kinder, die zu Hause in ihren Familien und in ihrem Umfeld mit schwierigen Situationen konfrontiert sind. Alkoholkonsum, häusliche Gewalt, Drogen, Delinquenz, Diebstahl usw. sind in ihrem täglichen Leben allgegenwärtig. Die Kinder sind den familiären Krisen ausgesetzt, werden misshandelt, geraten in der Schule unter Druck und erhalten keine Zuwendung und soziale Betreuung. Viele der Kinder brechen vorzeitig die Schule ab.

Die Stadtviertel, die durch das Zentrum abgedeckt werden, sind bekannt für ihre hohen Kriminalitätsraten. Im Zentrum lernen die Kinder, mit ihren schwierigen Situationen umzugehen und schaffen sich neue Perspektiven und Hoffnung für die Zukunft. Unterstützung erhält das Zentrum von 25 Volontären, die sich der Ausbildung der jungen Menschen widmen und das Programm aufrechterhalten.


Unsere Arbeit

Die Kinder und Jugendlichen kommen von Dienstag bis Freitag in zwei Gruppen ins Zentrum. Die erste Gruppe ist von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr und die zweite Gruppe von 2:30 Uhr bis 5:00 Uhr anwesend. Während dieser Zeit nehmen die Buben sowie Mädchen aktiv am Lern- und Spielangebot des Zentrums teil. Die Aufteilung in zwei Gruppen ermöglicht eine optimale Nutzung der Schulräumlichkeiten.

Samstags ist das Zentrum von 14:30 bis 17:00 Uhr für diverse Freizeitaktivitäten geöffnet und es wird ein Imbiss angeboten. Alleine am Samstag kommen rund 400 Kinder.

Mit der Verpflegung der Kinder haben die Salesianer Don Boscos im Jahr 2006 begonnen. Grund dafür war, dass die Kinder oft mit Hunger ins Zentrum kamen. Aus lauter Hunger konnten sie sich nicht konzentrieren, was für die schulischen Programme und für das Verhalten der Kinder wenig förderlich war. So entschlossen sich die Verantwortlichen, jedem Kind täglich eine Mahlzeit abzugeben.
Die Verpflegung besteht unter anderem aus:

  • Milch mit Schokolade
  • Fruchtsaft
  • Mangú (das sind Kochbananen mit Butter und Zwiebeln) mit Käse und/oder Salami
  • Teigwaren
  • Kartoffelstock und Käse
  • Brot, Backwaren

Leider fehlen dem Zentrum die notwendigen Mittel zur Bereitstellung der Lebensmittel. Deswegen baten die Salesianer Don Boscos die Jugendhilfe Weltweit um einen Unterstützungsbeitrag für das Ernährungsprogramm. Dieses wird von der Don Bosco Jugendhilfe Weltweit seit anfangs 2007 jährlich mit rund 33’000 Franken gefördert. Für die diesjährige Finanzierung des Ernährungspgrogrammes in La Vega hoffen wir auf weitere Spenden.

Sie können hier für dieses Projekt spenden. Vermerken Sie dazu bitte die Projektnummer ANT 06-044-21. Herzlichen Dank für Ihre Grosszügigkeit!

Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie unsere Projektleiterin Désirée Schöpfer.